Bindung & Zugehörigkeit

Die erste Bindung, eines jeden Menschen ist die des Kindes an die Mutter.  Die Mutter gibt dem Kind Schutz und Lernhilfe.
Entwicklungspsychologisch wird die Bindung als emotionale Beziehung eines Kleinkindes zu seinen Eltern oder ständigen Betreuungsperson verstanden.

Warum Bindung?

Natürlich gibt es neben der Mutter-Kind-Bindung auch Bindungen zu anderen Menschen.
Bindung im allgemeinen ist eine enge emotionale Beziehung, die sich auf gemeinsame körperliche, seelische und geistige Erlebnisse aufbaut. Ähnliche Normen wie Einstellungen, Werte und Sprache und eine bejahende Beziehungshaltung sind Grundlage der Bindung.

Innere Zugehörigkeit ist für uns überlebenswichtig

Zugehörigkeit kann eine äußere und eine innere Verbundenheit sein. Die innere Verbundenheit ist ein Gefühl des Dazugehörens. Fragen wie

  • Wo ist meine Heimat?
  • Wo fühle ich mich zu Hause?
  • Wem fühle ich mich verbunden?

 
zeigen einem eine „innere Verbundenheit“, eine Zugehörigkeit auf.

Äußere Zugehörigkeit in einer Gruppe

Die äußere Verbundenheit ist die Zuordnung zu einer Gruppe. Das können  u.a. Organisationen, Parteien, Vereine, Interessensgruppen, Kirche/Religion und die Familie sein.

Was wir Bindung & Zugehörigkeit erleben können

Für unsere Entwicklung und Entfaltung unserer Persönlichkeit ist es wichtig, unsere Bindungen und unsere Zugehörigkeit in der Gegenwart und auch in der Herkunft zu kennen. Systemische Familienaufstellungen helfen dabei. Mehr dazu erfahren Sie hier.