Dickdarm - Machen Sie mit, ohne zu wollen?

Der Dickdarm ist ein Hohlorgan und beim Menschen der letzte Teil des Verdauungstraktes. Er hat die Aufgabe, die Ausscheidung fest zu machen und eben Verwertetes und nicht mehr gebrauchtes Altes los zu geben. Der Volksmund kennt auch das Gegenteil der „ge-festigten Haltung“: „... sich in die Hose machen...“ zeugt davon, dass wir mit unseren Gefühl nicht mehr an uns halten können!

Fest machen heißt, Rückgewinnung von Wasser und Speicherung des Stuhlinhaltes bis zur Leerung. Wer Probleme mit dem Dickdarm hat, glaubt - aus sozial-systemischer Sichtweise – als Macher unbeachtet zu sein. Entweder wir machen mit, wo wir nicht wollen oder wir machen nicht mit, wo wir eigentlich mitmachen möchten? Dann kommt es zu Störungen im Dickdarm, weil wir uns untersagen, Altes (z.B. Glaubenssätze „Das macht man aber so...!“) auch einmal loszulassen.

Der Reizdarm zeigt uns ferner, dass wir glauben mit anderen etwas machen zu müssen, was man eigentlich nicht machen will! Wenn wir glauben, mit unserem Handeln bzw. Machen ins Leere zu laufen und kämpfen immer weiter, fühlen uns aber dennoch als Verlierer, können wir bei entsprechender Disposition auch eine Darminfektion bekommen! Die Dickdarmentzündung zeigt uns, dass wir Furcht in uns tragen, Fehler gemacht zu haben! Wir sind mit uns selbst entzündet!

Erste Klärung erhalten wir, wenn wir auf die Suche gehen, unsere wahre Sehnsucht (wieder) zu finden und sie Stück für Stück in unser Leben integrieren lernen, um mit unserem Tun (und Machen) in uns selbst eine Bestätigung zu finden.