Schlimme Kindheitserfahrungen

Kindheit. Nach der Schwangerschaft die wichtigste Zeit, die uns lebenslang prägt. In den ersten 6 Jahren wird wesentliches Lebenspotenzial in uns festgelegt. Dennoch ist unsere Haltung im Umgang mit möglicherweise schlimmen Erfahrungen aus dieser Zeit uns überlassen und heute steht es uns frei, ob wir hindernd oder fördernd damit umgehen.

Eine für uns schlimme Kindheit, die wir hatten, lässt sich nicht verändern und wir sollten auch nichts schönreden. Die Wunden, die wir erlitten haben, schmerzen hin und wieder.
Aber wir können lernen, den Schmerz zu lindern!

1. Akzeptieren was gewesen ist.

Vergangenheit ist rückwärts gewandt, die Zukunft vorwärts. Wenn wir akzeptieren, was gewesen ist, hören wir auch auf, unseren Eltern emotional hinterherzurennen. Wir verschwenden keine Energie mehr darauf, unsere Liebe, die wir nicht bekommen haben, „einzuklagen“! Wir setzen einen Schlusspunkt.

2. Ein neues Bild von uns selbst.

Der Schlusspunkt ist der Anfang von etwas Neuem! Denn die Glaubenssätze („mir gelingt nichts...“, „ich werde sowieso nicht geliebt...“, „ich werde nicht gesehen...“, „ich bin immer der letzte...“) von damals, müssen uns heute nicht mehr interessieren. Sie blockieren uns nur und rauben uns den Raum, Neues zu integrieren. Wir „machen“ uns ein neues Bild von uns selbst und übernehmen die Regie für unser Leben.

3. Nicht "opfern", sondern zur Tat schreiten.

Denn nur wer zugibt, was er wie tut, kann verändern. Wir müssen zur Tat schreiten, damit wir uns in unserer Opferrolle nicht zu gut gefallen! Denn auch diese hat eindeutige Vorteile für uns: ich „klage“ andere an und vermeide die eigene Verantwortung.

Nur wenn ich den Willen und den Mut habe, jetzt eine neue Strategie zu entwickeln und diese auch umzusetzen, gelingt mein Leben! Vom Gefängnis in die Freiheit!