Beziehungen

Wir Menschen sind immer auf der Suche nach eigenständigen, individuellen Bewegungen. Natürlicherweise jedoch mit den sozialen Bewegungen anderer. Man stelle sich ein Mobile als Repräsentant einer Familie oder einer Firma vor. Wir bewegen uns immer in „Abhängigkeit“ von Anderen. Das bindet uns ein, macht uns aber unfrei, wenn wir uns nicht richtig „positionieren“!

Freiheit passiert deshalb auch nicht alleine. Freiheit heißt, seine eigene Sehnsucht zu leben, seinen „Wohlstand“ einzunehmen und das in Beziehung zu anderen. So ist die Idee der Freiheit immer verbunden mit dem immerwährenden Abgleich von Selbst- und Fremd-Kontrolle. Das Miteinander, dass uns also so lebensnotwendig ist, beschert uns demnach gleichzeitig dass, was wir am meisten fürchten: Beziehungsprobleme.

Und so wird z.B. aus dem ehemals geliebten Partner, dessen Andersartigkeit so geschätzt wurde, nach Jahren der Beziehung plötzlich derjenige, der uns nun gar nicht mehr versteht.

Wie wir verändern...

Grundvoraussetzung für jede intakte Beziehung ist die Kenntnis über das eigene Selbst. Nur wenn ich wohl stehe, weiß was ich wirklich will, gelingen auch Beziehungen mit Anderen. Egal ob Freund oder Partner, ob Kollege oder Vorgesetzter.

Dazu müssen wir ein bisschen hervortreten aus unserer Komfortzone. Die neue Freiheit kostet uns etwas Sicherheit. Denn unser biologisch bedingtes Sicherheitsverhalten schränkt unser Leben meist zusehr ein. Wir müssen also neu unterscheiden lernen, was uns fördert und was uns einschränkt.

Partnerschaft? Verlassen? Single?

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