Schuppenflechte

Grenzenlos offen? - Schuppenflechte

Unsere Haut ist das größte Organ und setzt rein physische Grenzen zwischen uns und unsere soziale Umwelt. Damit ist das Thema Haut auch ein Thema unserer eigenen Landesgrenzen, die zu uns selbst überschritten werden können. Denn werden diese Grenzen überschritten, werden wir möglicherweise in Bezug auf gewünschte Nähe oder Distanz verletzt. So zeigen sich gerade auf unserer Haut Verletzungen und Befindlichkeiten, die dann auch meist für andere sichtbar werden, gewissermaßen als eine optische Grenzziehung: „Bis hierher und nicht weiter!“

Die Schuppenflechte ist eine häufig vorkommende Hauterkrankung, die verstärkt Menschen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr betrifft. Sie ist chronisch entzündlich, aber nicht ansteckend und verläuft meistens in Schüben. Haben wir bei der Schleimhaut die Thematik der Unterscheidung von gelebten und nicht gelebten, von ähnlichen und nicht ähnlichen Aktionspotenzial, finden wir bei der Haut als Sinnesorgan eine überhöhte Erwartungshaltung, die durch das soziale Umfeld enttäuscht wurde. Das eigene Erwartungspotenzial ist enorm hoch und wir stellen an uns selbst meist überfordernde Leistungsansprüche, denen wir selbst nicht gerecht werden können. Selbst in der Schulmedizin wird als Ursache der Schuppenflechte körperlicher und seelischer Stress anerkannt, da konkrete körperliche Hinweise fehlen. Tritt beispielsweise ein Mensch, den wir lieben mit seiner liebenswerten Art ( z.B. die Mutter) näher und tiefer an uns heran, als es uns Recht ist, müssen wir uns einen Schutzpanzer angedeihen lassen, um uns abzugrenzen. In unserem Ringen um Selbstständigkeit trauen wir uns aber nicht Schranken zu setzen und setzen uns lieber selbst unter Druck.

Jetzt gilt es, Ihre eigenen Grenzen zu wahren und zu zeigen, dass Sie eine eigene Persönlichkeit sind, die Grenzen setzen kann, ohne Angst vor Verletzung zu haben.

Fragen zur Heilung.

Was ist es, was so nah an Sie herangekommen ist?
Wovor müssen Sie sich wirklich schützen?
Kannten Sie dieses Gefühl bereits als Kind?
Wie denken Sie in Verbindung mit Mutter und Vater Ihrer Kindheit darüber?
Wer in Ihrer Familie zeigt/e sich mit ähnlicher Symptomatik?
Von wem benötigen Sie eine Erlaubnis, dass Sie gesund sein dürfen?