Rückenschmerz

Knapp 70% aller Rückenschmerzen sind unspezifisch und somit psychosomatischer Natur. Sie treten oft erstmals und manchmal sehr früh in beruflichen oder familiären Belastungen auf und sind somit kein Anzeichen für ein „körperliches Verfallsdatum“, dass erst im hohen Alter auftritt. Rückenschmerzen sind Ausdruck einer Störung im zwischenmenschlichen Umgang mit meinen Beziehungen in Familie und Beruf. Eine vergebliche Bemühung, um eine passende Haltung im System zu finden, lässt den Rücken schmerzen.

Unsere Wirbelsäule wird von oben nach unten in fünf Abschnitte eingeteilt. Somit finden wir auch fünf unterschiedliche Versuche, die passende Haltung zu unserer Umgebung zu finden:

Halswirbelsäule:

Der Mensch „beugt den Nacken“, beugt sich, um entsprechenden Rückhalt zu bekommen, ist aber dennoch gescheitert.

Brustwirbelsäule:

Schmerzen in diesem Bereich weisen darauf hin, dass man sich selbst persönliche Würde und Integrität versagt hat.

Lendenwirbelsäule:

Wir sind sehr leistungsorientiert und setzen uns entsprechendem Druck aus, um vom anderen Rückhalt und Anerkennung zu bekommen, aber eben nicht wirklich erhalten.

Kreuzbein:

Im Sinne eines gemeinschaftlichen Lebens geben wir unsere eigenen Ansprüche und Eigenständigkeit so sehr auf, dass der Schmerz das Scheitern signalisiert.

Steißbein:

Dieser Mensch müht sich mit höchstem persönlichen Einsatz, um Hingabe und Rückhalt im sozialen Umfeld und scheitert dennoch.

Wie wir verändern...

Wer diese Signale versteht und mit einem Coach an der „richtigen Stelle“ ansetzt, kann Kraft schöpfen, durchatmen und „aufrichtig“ gehen, weil er dann selbst gemachte Krisen und Konflikte abschmelzt.