Prostataprobleme

Das Gewebe der männlichen Prostata unterscheidet sich kaum von dem der weiblichen Brust! So bezeichnen manche Mediziner die Prostata auch als die „männliche Brust“!

Die weibliche Brust verkörpert das Geben und die Fürsorge in der Familie. Aus der sozialsystemischen Betrachtung verkörpert die Prostata also den männlichen Geltungsanspruch von Versorgung des Familiensystems. Denn die Prostata produziert eine Nährflüssigkeit, die die Überlebensfähigkeit der Spermien, also dem eigentlichen Leben, fördert. Somit steht die Prostata eben für die Förderung der männlichen Präsenz als Versorger in der Familie.

So zeigen Prostata-Probleme, bis hin zum Krebs, eine nicht gelebte Interaktion zwischen dem männlichen Geltungsdrang und dem weiblichen Anspruch.

Die Symptomatik ist somit Ausdruck einer widerwilligen (bis zerstörerischen = Krebs) Unterordnung und einem unterdrückten Unmut des Mannes gegenüber der Zweckmäßigkeit der weiblichen Ansprüche. Der Mann fühlt sich in seiner männlichen Präsenz der Familie gegenüber eher unbeachtet.

Jetzt gilt es die Krankheit – neben der medizinischen Versorgung (insbesondere bei Krebs!) – auch auf der psychischen Ebene zu betrachten! Es gilt jetzt, wieder ein gefühltes Gleichgewicht zwischen den Partnern, Mann und Frau zu erhalten. Der Ausgleich von Geben und Nehmen in der Partnerschaft muss wieder gefunden und gelebt werden.

Was sagen Sie dazu? Haben Sie Erfahrung mit dem Thema?