Ich tue was, was ich nicht will - Migräne

Haben wir Migräne leben wir – dem griechischen Wortursprung folgend - nur unseren halben Kopf. Mit dem anderen halben Kopf, sind wir bei jemand anderem! Denn mit dieser neurologischen Erkrankung bilden die Nerven unsere innerliche Kommunikation ab. Unsere beiden Hirnareale sind nicht verbunden und hindern uns „ganz“ zu leben.  Die Nervenschmerzen repräsentieren dann die äußere Bewegung, die man gehen möchte, aber aufgrund sozialer Umstände glaubt, nicht gehen zu können.  Die Symptomatik, die bei dem weiblichen Geschlecht häufiger vorkommt als bei Männern, lässt uns dann den eigenen Standpunkt soweit verlassen, dass wir Wahrnehmungsstörungen bis hin zu motorischen Störungen bekommen können! Die wahnsinnigen Schmerzen, zeigen dann unsere „wahnsinnige Vorstellung“! Im Körper drückt sich aus, was wir uns schon in frühester Zeit verwehrt haben: der Eigenausdruck und damit mit dem eigenen Kopf, dem eigenen Willen, durch die Wand zu wollen! Im erwachsenen Alter handeln wir dann auch nicht mehr für uns selbst, da wir früh gelernt haben, dass zu tun, was andere wollen. Wir tun zunehmend etwas, was wir selbst nicht wollen!
Möglicherweise haben es auch schon andere in unserer Familie vorher praktiziert oder wir glauben, dass jemand etwas für uns getan hat und wir ihm jetzt „gefallen“ müssen. Wenn dem so ist, „erwerben“ wir Migräne in tiefer Loyalität zu anderen in der Familie, weil wir uns nicht gestatten uns selbst Ausdruck zu verleihen.

Fragen zur Heilung

Was möchten Sie wirklich tun?
Wo glauben Sie, sich anpassen zu müssen?
Wem möchten Sie entsprechen?
Kannten Sie dieses Gefühl bereits als Kind?
Wie denken Sie in Verbindung mit Mutter und Vater Ihrer Kindheit darüber?
Wer in Ihrer Familie zeigt/e sich mit ähnlicher Symptomatik?
Von wem benötigen Sie eine Erlaubnis, dass Sie gesund sein dürfen?

Neuer Leitgedanke zur Heilung

Ich liebe mich.
Ja, heute darf ich auch mit dem Kopf durch die Wand.