Laktose-Intoleranz - Das Angleichen an Andere.

Bei der häufig vorkommenden Laktose-Intoleranz handelt es sich medizinisch gesehen darum, dass das Verdauungsenzym Lactase fehlt, das den Milchzucker aufspaltet. Laktose ist die Bezeichnung für den Zuckeranteil in der Milch und den entsprechenden Milcherzeugnissen. Eine Intoleranz bemerken wir, wenn wir z.B. die Milch im Müsli oder im Kakao nicht mehr vertragen und an Krämpfen, Durchfall, Unterbauchschmerzen oder Blähungen leiden. Für die Schulmedizin ist dies folgerichtig eine Stoffwechselstörung. Somit wird empfohlen, auf Milcherzeugnisse zu verzichten. Auch die Industrie klärt uns auf und präsentiert immer häufiger Produkte „Laktosefrei“. Doch dies sollte uns keine „Bestätigung“ sein, nur weil es Anderen vielleicht auch so ergeht.

Denn aus sozialsystemischer Sicht, ist dieser Verzicht eigentlich ein „Fehler“.

Wir erhalten damit mehr von dem, was uns eh schon nicht gut tut: Verzicht. Wir müssen verzichten und uns erneut über unsere eigenen Belange hinweg angleichen. Wir gleichen uns überwertig an Personen aus dem Familien- bzw. Partnerschafts-System an, was dem eigenen Selbst-System gegenläufig ist und sich jetzt als negative Rückkopplung im Körper als Stoffwechselstörung abbildet. Suchen wir nach dem Ursprung, gehen wir auf die Suche nach dem ursprünglich Nährenden, mit dem wir möglicherweise unsere Defizite erlebten: dem Nährenden im Mütterlichen (Muttermilch). Hier liegt die eigentliche Ursache. Nicht bei der Mutter sondern im Bezug zu dem Weiblichen und Mütterlichen.

Klären wir diese „Wissenslücke“ höchst individuell und gestehen uns zu, nicht verzichten zu müssen, werden wir frei!

Signale des Körpers hören: Laktose-Intoleranz

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