Brustkrebs - Zu wenig Fürsorge und Zuwendung

Lassen Sie es mich bitte an dieser Stelle nochmals betonen. Körperliche Krankheiten und gerade Krebs sind in erster Linie nicht Ausdruck von instabilen Zell-Prozessen, sondern – aus sozialsystemischer Sicht – ein Ausdruck instabil empfundener Lebensumstände, die uns im Leben getroffen und unbewusst abgespaltet haben. Diese Abspaltung von negativen Erlebnissen führt als fortgeschrittene Folge zu einer negativen Rückkoppelung in unserem Körper. Und zwar genau dort im Körper, wo wir die instabilen Lebensumstände erlebt haben und für uns selbst gescheitert sind.

Die weibliche Brust repräsentiert das Geben von Fürsorge und Zuwendung. Natürlich aber auch auf der anderen Seite, den Anspruch des Erhaltens (Nehmen) der Fürsorge und Zuwendung von Anderen aus dem sozialen Umfeld.

Das was wir glauben, inszenieren wir.

Krebs im Allgemeinen ist Ausdruck eines Kompromisses, den der Betroffene selbst eingeht. Dem gescheiterten Selbstversuch, einer emotionalen Erschütterung zu trotzen und doch zu scheitern. Die Lebensforderungen (Erschütterungen) können nicht mit der positiven Selbstförderung (eigene Wünsche und Ziele) ausgeglichen werden. Der „faule Kompromiss“ sozialer Beziehungen (Familie, Kind, Partnerschaft…) scheint zusammenzubrechen, wie ein Kartenhaus.

Zudem gibt uns die Seite der Befindlichkeit noch tiefere Einblicke. Ist die betroffene Stelle auf der linken, also der Herzseite, gibt es uns Hinweise darauf, dass der Klient selbst glaubt, der weiblichen und mütterlichen Fürsorge nicht gerecht geworden zu sein, wie man es sich ehemals als junge Frau vorgestellt hat. Die rechte Seite zeigt uns umgekehrt, dass dies Ausdruck einer Erschütterung ist, bei der die geglaubte Zuwendung und Fürsorge aus dem sozialen Umfeld nicht so umfangreich erfahren wurde, wie wir uns dies vorgestellt haben. Beispiele wie den plötzlichen Tod der eigenen Mutter, den Ehebruch des Partners, verdeutlichen diese Befindlichkeit. Etwas, das als vermeintliche Sicherheit erachtet wurde, scheint plötzlich entrissen.

Der Weg zur Heilung.

Kompetente medizinische Versorgung ist jetzt lebenswichtig. Hören Sie an dieser Stelle – trotz der Erschütterung – bitte ganz mutig auf sich. Welcher Arzt? Welches Krankenhaus? Welche Methode? Dies ist bereits ein Teil des Heilungsprozesses: Vertrauen! Dann ist es auch und gerade für Ihre Seele wichtig, eine neue Lebensstrategie zu finden. Dazu gehört es, den Ursachen systematisch und systemisch auf den Grund zu gehen, um im „Herzen“ und für Ihre Zukunft eine Korrektur vorzunehmen, um keine faulen Kompromisse mehr eingehen zu müssen.