Asthma - Ich will frei leben.

Asthma bronchiale (griech. Atemnot) ist die chronische Erkrankung der Atemwege bzw. eine dauerhaft bestehende überempfindliche Reaktion.

Was fällt vor? Durch die „äußere fremde Verschmutzung“ kommt es in den eigenen Bronchien zu einer vermehrten Sekretbildung von Schleim. Der Körper tritt in Aktion und möchte „Reinigen“ und sich von dem „Fremden“ befreien. Die Schleimbildung führt zu Verengung und Verkrampfung, bis hin zu Beklemmungs- und Erstickungsgefühlen, Kurzatmigkeit und Schmerzen.

Neurologische Wissenschaftler haben mit einem Blick auf unser Gehirn nachweisen können, dass Nervenzellen im Stirnlappen, die bei unangenehmen Gefühlen aktiv werden, für die Beschwerden bei Asthma und Bronchitis eine wichtige Rolle spielen. Ein Teil der Beschwerden werden also nicht nur dadurch bestimmt, wie viel Sauerstoff tatsächlich in die Lunge gelangt, sondern vor allem auch, in welchem emotionalem Zustand wir durch äußere Ereignisse sind – so die Wissenschaftler. Unsere emotionale Wahrnehmung, hat also einen deutlichen Einfluss darauf, wie wohl oder unwohl wir uns beim Luftholen fühlen.

So ist unsere eigene, innere Bewertung der äußeren Umstände ausschlaggebend.

Wenn wir also glauben, wir werden durch unsere äußeren Lebensumstände in unserem eigenen Leben eingeengt und schaffen es nicht, dies durch Kommunikation aktiv zu äußern und damit zu verändern, führt dies zu einer negativen Rückkoppelung: die Befindlichkeit der Lunge (sozialsystemisch gesehen das Organ der Kommunikation) zeigt uns den für uns ungelösten Lebenskampf um Lebensraum (Verengung!) in Familie und/oder Partnerschaft.

Die Lösung:

Liegt somit darin, dies zu erkennen und sich den Raum bewusst zu nehmen bzw. einzunehmen. Bei Kindern, spreche ich von dem „unerhörtem Rufen der Kinder“. Hier gilt es, dass die Eltern Ihre Beziehung überprüfen, die Rollen von Vater und Mutter klar regeln und dem Kind Raum zur Eigenentfaltung ermöglichen.